GB018 | Spezial: Valerie – Feministische vs. katholische Sexualmoral



Teilnehmer:

avatar Valerie Schönian Host

Ja, Podcasts sind lang. Aber das ist auch der Sinn — sie geben Hörerinnen und Hörern die Möglichkeit, wirklich an einem Gespräch teilzunehmen: kein Schnitt dazwischen, keine Off-Stimme, keine Zeitbegrenzung. Man lädt sich die Folgen am besten runter, hört sie beim Spazierengehen, S-Bahn-Fahren oder Saubermachen. Ganz besonders eignen sich Podcasts auch für Sport-Muffel, weil die Diskussion im Ohr davon ablenken kann, wie seltsam es eigentlich ist, eine Halle mit schlechter Musik zu besuchen, um dort auf ein- und derselben Stelle zu laufen.

Weil ich Podcasts mag, wollte ich auch mal mit Franziskus ein längeres Gespräch aufnehmen und Euch mittels Audio daran teilnehmen lassen — zugegeben, es dauerte länger als geplant (so wie immer), aber daher haben wir Euch das Gespräch auch in drei Teile aufgeteilt. Ich lernte später, dass man eigentlich etwas erst Podcast nennt, wenn es regelmäßig erscheint. Egal, klingt cooler!

Und noch ein Foto, ein bisschen weniger kämpferisch

Wir hatten aber auch viel zu besprechen: zwei ganze Bücher und unsere Meinungen dazu. Er las mein aktuelles Lieblingsbuch: “Untenrum frei” von Margarethe Stokowski. Die Feministin und Journalistin schreibt darüber, “wie die Freiheit im Kleinen und im Großen zusammenhängt.” Ich las dafür “Die Theologie des Leibes. Einführung in die sexuelle Revolution von Papst Johannes Paul II.” von Christopher West. West stellt die christliche Sexualmoral laut des ehemaligen Papstes dar und erklärt, warum die von den meisten falsch verstanden werde — nämlich viel zu negativ.

Ihr könnt die Teile nacheinander hören. Nicht von der ersten Minuten abschrecken lassen, sie ist jeweils eine Zusammenfassung, danach wird’s interessant! Und es ist eben komplett ungeschnitten.

Text von Valerie Schönian.

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One Comment

  1. Grundsätzlich kann jede/r machen was/er sie will. Darum haben wir den freien Willen. Grenzen dieser Freiheit bildet in der Gesellschaft ist es, einer Hierarchie Untertan zu sein.

    Die Kirche mischt sich als selbsternannte oberste Moralinstanz in diesen höchst-persönlichen Bereich der Lebensführung einzelner Menschen zu Unrecht ein.

    Sie darf gerne daran appellieren, dass die Biologie (≠ Gott) uns Naturgesetze auferlegt. Ergo, sind wir letztlich nur Untertan unseres eigenen Intellekts und der Realität die uns zu gegebener Zeit einholt.

    Ich kann gut nachvollziehen, dass Menschen als soziale Wesen sich Partner suchen und Familien gründen, um “in guten und schlechten Zeiten” die eigene Existenz zu sichern. Sowas wie bedingungslose Liebe existiert nicht.

    Ich finde es auch alles andere als gut, wenn zwei Menschen (egal ob Mann/Frau) sich anal penetrieren. Zum einen weil es zeigt, dass sie ihren eigenen Körper und dessen (bestimmungsgemäße!) Funktionen nicht verstanden haben. Zum anderen weil sie eine Doppelmoral leben. Wasser predigen und Wein saufen. Denn mal in die Runde gefragt: Wer fässt / tritt schon gerne freiwillig in Exkremente? Wie kann man dann so irre sein und sein “bestes Stück” in die Kothöhle eines anderen Menschen reinzwängen? Insbesondere aus mikrobiologischer / hygienischer Sicht. Zudem entstehen Analfissuren die zu weiteren Erkrankungen führen (können).

    Hätten wir nicht so eine gute Immunabwehr und allerlei Selbstschutz-Mechamismen, wäre so mancher riskanter Lebensstil gar nicht erst denkbar.

    Doch wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Hinterher ist man immer schlauer.

    Solange mir niemand sagt wie ich Sexualität oder generell mein Leben zu führen haben, mich auf eine moralische/ethische Perspektive hin konditioniert, komme ich mit jedem Menschen gut zurecht.

    Ich halte auch die Ehe für Alle nicht gut. Hier geht dem Kind, sollte es eines geben, eine ganz wichtige Bezugsperson verloren. Die Probleme und hormonellen “Zwangslagen” einer Frau können zwei Väter nunmal genauso wenig verstehen, wie im umgekehrten Fall. Das natürliche biologische Leitbild von Leben ist nunmal die Verbindung von Mann und Frau.

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