GB014 | Valerie und der Priester



Teilnehmer:

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avatar Valerie Schönian Gast

Es ist ein warmer Septembertag, an dem ich mich mit Valerie Schönian traf. Gemeinsam spazierten Valerie und ich durch den Berliner Wedding. Gestartet sind wir am trubeligen Leopoldplatz und sind dann zur Panke gegangen. Bei diesem Spaziergang haben wir uns über das Projekt “Valerie und der Priester” unterhalten. Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt und geht noch bis April 2017. Valerie ist eine feministische, atheistische Mittzwanzigerin aus Berlin und sie begleitet den katholischen Priester Franziskus. Die Idee ist zwei gegensätzliche Lebenswirklichkeiten und Überzeugungen aufeinander prallen zu lassen, was zumindest bis jetzt schon einmal ganz gut funktioniert. Es zeigen sich jedoch auch Ansätze von Verständnis für einander. Wichtig zu erwähnen ist vermutlich auch, dass das Projekt auf keinen Fall auf Missionierung angelegt ist. Valerie selbst kann schreiben was sie will, die katholische Kirche, die das Projekt bezahlt, lässt ihr maximale Freiheit. Einzige Bedingung ist, dass sie beide ein Jahr lang durchhalten.

Gemeinsam haben wir Valeries ersten Podcast aufgenommen. Das werden wir nach dem Projektende noch einmal tun – soviel steht schon mal fest. Sollte nun jemand Valerie und der Priester noch nicht kennen, so ist ein Blick in das Blog empfehlenswert, denn dort findet man nicht nur äußerst gut geschriebene Texte zu Valeries Beobachtungen, sondern auch kleine Videos.

Das Intro stammt vom Podcast Gretchenfrage. Die Gretchenfrage wird von Mark Bothe und Florian Giersch gemacht, sie sind beide so genannte Pastoraltheologen. Hört unbedingt mal rein!

Shownotes

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Veröffentlicht am:

5 Comments

  1. Hallo,
    Bin gerade über podwichteln.com auf Deinen Podcast gestossen und habe mir gerade diese Episode angehört.

    Deine Podcast-Idee gefällt mir sehr gut. Ich finde gut, wie Du über Deine eigene Religiösität sprechen kannst und dabei trotzdem offen bleiben kannst für andere Formen/Ideen/Vorstellungen von Glaube, Religion und Kirche. Das macht Deinen Podcast unabhängig von Religion/Konfession/Frömmigkeit usw. auf jeden Fall hörenswert.

    -> Werde sicher öfter mal reinhören.

    Kompliment natürlich auch an Valerie Schönian, die eine Super-Interviewpartnerin war für diese Folge. Insbesondere Eure “inter-konfessionelle Diskussion” über Fragen wie Priestertum für Frauen, Eucharistie uvm. war wirklich spannend.

    Viele Grüße,
    Jörg

  2. Hallo,
    vorhin hab ich das Interview mit Valerie Schönian angehört. Sie konnte ich immer gut verstehen. Das andere Mikro war nicht optimal eingestellt.
    Inhaltlich gab es zu ihren Interviews leider kaum was Neues.

    Danke für die Tipps auf der Homepage!

    Nette Grüße!
    Andrea Jeßberger

  3. “Kirche muss nicht sein” ?! Ein Grund, warum unser Staat nicht die säkulare Schiene fährt, ist doch, dass er das Sinnangebot (das z.B. Kirchen, aber auch Vereine etc. bieten) nutzen will, weil er weiß, dass er das nicht selber schaffen kann. Ist doch eigentlich ziemlich clever.

    Euer Gespräch war schon interessant, teilweise vielleicht etwas weit weg vom Thema (Fachsimpeln über i-wasauchimmer). Zur Auflockerung hätte mir ein bisschen Musik gut getan, z.B. Lieder, die Valerie mit dem Projekt V&P verbindet.

    Ich finde Valeries Beobachtungen “von außen” auf Kirche und Glaube immer besonders spannend, das führt oft zum Kern der Sache (was ist die Minimal-/Hauptbedingung, um die gewandelte Hostie zu bekommen? wegen welcher Aktivitäten werden Leute als liberal oder konservativ bezeichnet?)

    Das Argument, sich von der Eucharistie ausgeschlossen zu fühlen, kann ich gut nachvollziehen – das ist doch wie wenn ich in der Eckkneipe allergisch auf Rauch reagieren würde. Klar kann man da sagen ‘fang doch an zu rauchen’ (‘Lass dich doch taufen/werd doch katholisch’), aber das nimmt dann meine Allergie überhaupt nicht ernst und bringt mich in der Frage auch kein Stück weiter. Gott bewahre, dass solche vermeintlich einfachen Antworten jemals in diesem Podcast gesendet werden! ;)

    Alles Gute für eure weitere Arbeit wünscht euch Judith

    • Hallo Judith,

      zunächst möchte ich Dir ganz herzlich für Deinen Kommentar danken, denn ich weiß, dass das ein nicht trivialer Akt ist. :)

      Valeries Blick von außen gefällt mir ebenfalls sehr und ich denke, dass wir hier viel lernen können. Von der Eucharistie ausgeschlossen ist ja grundsätzlich keiner wirklich, aber ich verstehe Deinen Punkt sehr. Eben auch, weil ich in einer Beziehung mit einer Protestantin lebe, die das alles so gar nicht verstehen kann …

      Vielleicht folgst Du ja auch (im kostenlosen Abo) Gott bewahre! in Zukunft. Ich freue mich immer über Berichtigungen, Anmerkungen, Kommentare und andere Errata.

      Liebe Judith, ich hoffe, dass ich in Zukunft noch mehr von Dir und Deiner Uni lesen darf,

      herzlichst Dein Wilhelm Ahrendt

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