GB013 | Dominikaner



Teilnehmer:

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avatar Pater Michael (OP) Orator

Vor ziemlich achthundert Jahren wurde der Ordo fratrum Praedicatorum gegründet, besser bekannt als Dominikaner-Orden, oder: Predigerorden. Anlässlich dieses Jubiläums habe ich mit Pater Michael, von der Berliner Kommunität der Dominikaner, im moabiter St. Josephskloster getroffen. Pater Michael begrüßte mich mit fröhlichem Gesicht und im weißen Habit, denn wir befinden uns schließlich in einem Kloster. Wir sitzen in einem Schulungsraum, in dem ein paar Aschenbecher auf dem Tisch stehen und die Luft nach kaltem rauch riecht. Als Pater Michael das Fenster öffnete, so hört man Vögel aus dem grünen Hof hineinzwitschern.  Es ist eben ein echtes Kloster – mitten in der Großstadt Berlin.

Gemeinsam machten wir einen Abriss zur Geschichte des Ordens und seines Gründers Dominicus. Zur Gründungszeit war die Idee des Predigerordens etwas besonderes, heute zeichnet sich die Ordensgemeinschaft noch immer durch intensives Studium von den Ordensmitgliedern aus. Sie studieren ein leben lang, denn es gilt noch immer der Grundsatz Ora et labora et studia – Bete und arbeite und studiere. Wie die Dominikaner in Berlin zusammen leben, wird in einer weiteren, einer späteren Episode genauer gezeigt.

Bierbrauende Bettelorden

Wie am Ende der Episode kurz erwähnt gehören die Biermarken “Franziskaner” und “Augustiner” nicht den gleichnamigen Bettelorden. Franziskaner gehört zum Weltkonzern Anheuse-Busch, der unter anderem die Biere Budweiser und Beck’s herstellt. Die Augustiner-Brauerei gehört zu 50% einer Münchener Stiftung, die Kultur im Großraum München fördert. Die Brauereigehörte bis zur Säkularisierung in Bayern dem Orden / Bistum und wurde 1806 vom bayrischen Staat übernommen.

Shownotes

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2 Comments

  1. Ist nicht so ganz zu begreifen, wenn der Pater über das Heil spricht. Aber ich finde die Folge sehr erhellend. Mehr so, weiter so! Mir gefällt das Belehrende sehr gut.

  2. Zunächt einmal finde ich es toll, dass Sie immer und jederzeit gemeinsam lachen. Das ist eine wichtige Form der Kommunikation: Freude.

    Schlicht konnten meine Eltern mir kein Studium ermöglichen. Mein Vater hat bei Underberg kleine Fläschchen abgepackt. Ich selber habe malocht und später das Abi nachgeholt um dann an der FH zu studieren. Miene Kinder sollen tun können was sie wollen.
    Ich finde es wichtig hervorzuheben, was der Prior sagte: Das Geld, die Zeit und die Mittel machen ein Studium möglich. Ich kann es meinen Kindern geben ein Gymnasium zu besuchen. Ich kenne aber wirklich Malocher, die das nicht können und der Meinung sind,dass die Kinder doch Geld verdienen müssen und ein Studium nur was für Reiche ist.
    Irgendwie kommen mir die Dominikaner als Bildungs-Snobs rüber, aber zugleich als echte Nachfolger Christi.

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