GB006 | Heilige Pforte in Berlin



Teilnehmer:

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avatar Diakon Rui Wigand Gast

Nach meinem Besuch bei Domkapitular Msgr. Ulrich Bonin, habe ich mich diesmal auf den Weg gemacht. Ich habe die heilige Pforte im Erzbistum Berlin besucht. Dazu habe ich mich mit Diakon Rui Wigand an der Pforte getroffen. Die Pforte ist aber eigentlich eher ein Türchen. Die Verantwortlichen im Erzbistum haben sich diesen Ort bewusst gewählt, wie mir der Diakon erklärte. Die heilige Pforte befindet sich nicht an einer großen Kathedrale oder einer prächtigen Basilika, nein, sie ist in einem Bezirk, in dem eher einfache und ärmere Menschen wohnen. Das in die Schlagzeilen geratene Landesamt für Gesundheit und Soziales, kurz LaGeSo, ist nicht weit entfernt und das verrufene Gefängnis, die JVA Moabit, ist auch nicht weit entfernt. Moabit ist ein sozialer Brennpunkt. Im Jahre 1893 wurde die Kirche eingeweiht und ist in das Dominikaner-Kloster integriert.

Diakon Rui Wigand

Hier, in dieser Umgebung ist sie also, die heilige Pforte. Sie ist eine kleine Seitentür der Kirche. Zwar ist sie ein wenig geschmückt, aber sie kommt erstaunlich klein daher, ja demütig. Was auffällt ist, dass sie ruhig gelegen ist und sich im Wohnviertel befindet. Man muss sich wirklich auf den Weg machen um zu ihr zu kommen. Sie ist nicht an einem Touristenzentrum, sie ist nicht in der Nähe einer Attraktion, sie ist wahrhaft bei den Menschen.

Heilige Pforte Medaille Kranke besuchen Medaillion an der hlg. Pforte “Kranke besuchen”

Wer mag kann entweder zu den allgemeinen Öffnungszeiten Zeiten zur Pforte gehen oder sich mit einer Gruppe anmelden. Letzteres ist em einfachsten per Mail an heilige-pforte{æt}erzbistumberlin.de möglich. Geöffnet ist

Mittwochs: 17.00 – 20.30 Uhr
Angebote: Durchschreiten der Heiligen Pforte
17.00 Uhr Eucharistische Anbetung, 18.00 Uhr Vesper, 18.30 Uhr Eucharistiefeier mit anschließend Empfang des Bußsakraments

Sonntags: 08.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 20.00 Uhr
Mitfeier der Gottesdienste um 8.30, 10.00 Uhr (Eucharistie), 18.00 Uhr (Vesper), 18.30 Uhr (Eucharistie)

Ansonsten feiern die Mönche täglich um 18:30 Uhr eine Messe, zu der natürlich alle, die wollen, eingeladen sind.

Hier findet man die Pforte

Oldenburger Str. 46
10551 Berlin-Moabit

ÖPNV
     Bus: 101, 123, 245, M27 bis Rathaus Tiergarten
          oder: 101, 123, 187, 245, M27, TXL U-Turmstraße
     U-Bahn: U9 bis Turmstraße

UMGEBUNGSKARTE:

Kartenausschnitt Umgebung der Pforte

Shownotes

Trinkgeld

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11 Comments

  1. Dass das eine schöne Folge ist, muss ich wohl nicht sagen. :)

    Aber ist der Glockenschlag am Anfang echt gewesen oder ist der rein geschnitten, so wie die Türen beim “rein und raus gehen”?

  2. Wenn man das hört ist man dabei zu sagen “Ich will da JETZT SOFORT auch hin!”. Dann hört man, dass da heute nicht geöffnet ist. Aber es ist ein nettes Ziel um mal einen Wochenendausflug zu starten.

  3. Ich verstehe das mit diesem Ablass nicht ganz. Ist das nicht der Schmu, für den Luther dioe evangelische Kirche gegründet hat, damit es sowas nicht mehr gibt?

  4. Ich war letztens wegen dem Podcast hier da. Es ehat mir sehr gut gefallen und ich habe auch gleich mal die Gelegenheit benutzt um mal wieder das Sakrament der Beichte zu holen. Danach war ich noch da zur Abendmesse. War alles so wie es der Diakon beschriben hat. Könnten aber wirklich ein paar mehr Priester da sein. Da hat die Frau am Ende der Folge schon recht. Ansonsten macht weiter so wie jetzt! Gefällt mir sehr gut

    • Nun ja, es ist ja kein Loch in der Wand. Zunächst bekommt man den Ablass ja von Gott. Das Durchschreiten der Pforte ist lediglich der symbolische Akt. Ohne Reue und, Beichte und Eucharistie ist da nichts zu holen. So einfach ist es dann eben doch nicht. ;-)

    • Liebe Ilona,
      nun ja, theoretisch sicher schon. Grundsätzlich solltest Du aber wohl den Glauben haben, dass dieser Ablass wahrhaftig ist.
      Ablass und Vergebung darf man aber nicht verwechseln. Für die Vergebung ist aufrichtige Reue und Buße der Schlüssel. Das kann Dir keiner abnehmen, auch keine heilige Pforte oder ein Beichtstuhl.
      Mir scheint es allerdings so, dass es Dir ein tiefes Anliegen ist und ich würde Dir auch eine Aufrichtigkeit unterstellen wollen. Was Du in jedem Fall machen kannst ist einfach mal vorbeigehen. Die Brüder feiern täglich um 18:30 eine Vesper (kleine Andacht mit Gebet) bei der man die Mönche durchaus ansprechen kann und unter der Wahrung des “Beichtgeheimnisses”, das nicht nur ein weltliches Gesetz ist sondern dessen Verstoß weitreichende Konsequenzen für den Priester hat, der es verletzt, ein paar Worte mit den Padres wechseln kann. Auch wenn Du evangelisch bist, liebe Ilona, schickt Dich dort oder in jeder anderen Kirche niemand weg. Mach’ Dich einfach auf den Weg und schau mal wie weit Du kommst, weiter als jetzt wirst Du alle mal kommen …
      … auch Christus hat sich mit seinen Aposteln und Jüngern auf den Weg gemacht.
      Bei Fragen, schreibe gern auch eine Mail oder antworte gern nochmal hier, wenn Du magst, kannst Du auch dazuschreiben, dass Du nicht willst, dass es veröffentlicht wird, dann sehe nur ich das. :)

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